Aha: Räuspern schadet der Stimme
Räuspern ist weit verbreitet und fast jeder Redner tut es um den so genannten „Frosch im Hals“ zu vertreiben. Dieser ist ein Zeichen von Anspannung und Nervosität. Doch Achtung: Wenn Sie sich räuspern, misshandeln Sie Ihre Stimmbänder. Sie verschließen genau für einen Moment Ihre Stimmbänder. Auf diese Art und Weise erhöhen Sie den Luftdruck, der in Ihrem Brustraum herrscht. Vergrößert sich der Druck weiter, werden Ihre Stimmbänder förmlich weggesprengt – so blasen Sie Schleimablagerungen weg, die sich auf der Oberfläche Ihrer Stimmbänder befanden. Das hilft aber nicht, um den Nervositätskloß in Ihrem Hals zu beseitigen – er wird eher noch drückender.
Es gibt durchaus angenehmere Lösungen – machen Sie regelmäßig Atemübungen. Tiefes Durchatmen kann Ihnen auch eine kleine Pause verschaffen – genau so übrigens, wie ein Schluck Wasser, der auch Ihre Stimmbänder beruhigt.
Quelle: Verlag für die deutsche Wirtschaft (via Partnerdolm)
